In den letzten Tagen überschlagen sich die Ereignisse immer mehr und der Coronavirus hat die Welt fest im Griff. Es zeigt sich inzwischen auch, dass sich die Nachfrageprobleme nicht auf China beschränken lassen. Weitreichende Shutdowns und Reisebeschränkungen oder -verbote werden den Ölbedarf auch in Europa und Nordamerika hart treffen. Die Ölpreise fallen unterdessen immer weiter.

 

Coronavirus bestimmt das tägliche Leben

Eine Situation wie im Moment ist so noch nie da gewesen. Entsprechend hoch ist die Verunsicherung auch an den Ölbörsen. Schon jetzt ist klar, dass die Folgen der Corona-Pandemie viel weitreichender sein werden als es noch vor wenigen Wochen abzusehen war.

 

Die Regierungen der Welt beschließen immer schärfere Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen oder zumindest zu verlangsamen. In Deutschland bleiben seit dieser Woche flächendeckend alle Schulen geschlossen,  Länder wie Österreich, Italien und Spanien haben schon jetzt den kompletten Shutdown veranlasst.

 

Welche mittel- und langfristigen Auswirkungen die Corona-Krise haben wird, lässt sich nicht absehen. Einige Experten rechnen damit, dass die globale Ölnachfrage um 10 Millionen Barrel täglich oder mehr sinken könnte (ein Barrel entspricht etwa 159 Liter). Dies dürfte zu einem massiven Überangebot bei Rohöl führen und die Preise weiter drücken.

 

So lange die Corona-Pandemie nicht eingedämmt ist, wird die Lage unübersichtlich bleiben und die meisten Unternehmen müssen die Lage täglich neu bewerten. Das spiegelt sich auch an den Heizölpreisen im Inland wieder, die auch zum Wochenauftakt wieder gesunken sind.

 

Ausblick

Die unsichere Situation sorgt an den Rohölbörsen für immer stärkere Kurseinbrüche. Somit dürfte auch Heizöl heute rein rechnerisch etwa -2,00 bis -2,35 Euro günstiger sein als am Freitagmorgen.

Source: Futures-Services